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mein JOB - Karriereplanung
Für einen guten Start im neuen Team
Sie wechseln innerhalb des Unternehmens in ein anderes Team oder stellen sich sogar den Herausforderungen in einer neuen Firma? Herbert Hiereth, Seniorpartner bei Antonio & Friends, Oberhaching, gibt Tipps für die „ersten 100 Tage“.
- Achten Sie darauf, dass Ihre Kleidung genau der Position im Unternehmen entspricht – weder over- noch underdressd.
- Begrüßen Sie Ihre neuen Kollegen persönlich und mit Handschlag. Die ersten zwei Sekunden entscheiden darüber, welchen bleibenden Eindruck Sie hinterlassen.
- Fallen Sie nicht gleich am ersten Tag durch übermäßigen Einsatz auf beziehungsweise halten Sie sich mit „Verbesserungsvorschlägen“ erst einmal zurück. Warten Sie damit, bis Sie Ihre Kollegen näher kennen und wissen, wen Sie wie „anpacken“ müssen.
- Fassen Sie Ihre persönlichen und beruflichen Ziele für die nächsten 100 Tage schriftlich zusammen und kontrollieren Sie regelmäßig, ob Sie noch im Plan sind oder ob Sie Anpassungen aufgrund neuer Erkenntnisse vornehmen müssen.
- Erkundigen Sie sich nach den Gepflogenheiten im neuen Team: Ist es üblich, einen Einstand zu geben oder wird der gemeinsame Gang in die Kantine gewünscht usw., dann machen Sie mit.
- Bleiben Sie authentisch – dadurch schaffen Sie Vertrauen und geben keine missverständlichen, verbalen oder nonverbalen Botschaften. Ebenso ist die Authentizität ein Ausdruck von seelischer Gesundheit und eine wichtige Voraussetzung für Akzeptanz.
- Bereiten Sie Fragen vor, die wirkliches Interesse am Arbeitsplatz und an der neuen Aufgabe zeigen. In den ersten Tagen haben Sie den Bonus des/der „Neuen“.
- Arbeiten Sie nicht mit Annahmen oder Vorurteilen, sondern hören Sie sowohl bei Aufgaben als auch bei Antworten genau hin. Wenn nötig, haken Sie lieber nochmals nach.
- Bringen Sie sich möglichst schnell menschlich und fachlich ein. Sprechen Sie mit neuen Kollegen über Ihre und deren Aufgabe und loten Sie aus, wie das „interne System“ arbeitet. Sie erkennen dadurch schnell die Vernetzung der Arbeitsplätze und erkennen die internen Strömungen.
- Reflektieren Sie und fordern Sie Rückmeldungen von Ihren Vorgesetzten und Kollegen ein.
- Nutzen beziehungsweise suchen Sie eine Person Ihres Vertrauens, die aufgrund der fachlichen Kompetenz und ihrer Funktion die Rolle des Mentors für Sie übernehmen kann.
- Stellen Sie Ihre eigenen Vorurteile auf den Prüfstand – analysieren Sie, warum diese vorhanden sind und wie sie sich entwickelt haben. Dann überlegen Sie sich Strategien, um diese Vorurteile abzubauen.
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